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GEIGER UNTERNEHMENSGRUPPE: Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG profitiert von 25 Jahren Wickelrohr-Erfahrung
Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG profitiert von 25 Jahren Wickelrohr-Erfahrung

Siegward Hacker ist Systembetreuer mit Erfindergeist

Im Kanalsanierungsbereich hat sich das Wickelrohrverfahren als echte Alternative zu klassischen Sanierungsverfahren etabliert. Die Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Oberstdorf im Allgäu und Niederlassungen in Kempten, München, Aschaffenburg, Bochum und Stuttgart gilt als einer der Pioniere auf diesem Sektor. Mit Siegward Hacker hat das Unternehmen seit über 15 Jahren einen Spezialisten, der sich mit seinen über 25 Jahren Wickelrohrerfahrung mit Leidenschaft, Ausdauer und Erfindergeist der Technik und ihrer stetigen Weiterentwicklung verschrieben hat. Einige maßgebliche Innovationen gehen dabei auf sein Konto. Seit 1999 ist er bei Geiger beschäftigt.

Als junger Mann hat Siegward Hacker einige Jahre im südamerikanischen Urwald als Baumaschinist beim Bau des panamerikanischen Highways mitgearbeitet. Die „Kunst des Improvisierens" war für ihn bereits dort eine wichtige Erfahrung. Nach seiner Rückkehr hat er sich dem Thema Wasser verschrieben. „Das Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel gilt es zu schützen und zu bewahren“, ist der 61-Jährige überzeugt. Daraus ist seine große Leidenschaft für die Instandhaltung und Instandsetzung von Wasser- und Abwasserleitungen entstanden. In diesem interessanten Umfeld lässt sich Technikbegeisterung mit sinnvollem, nachhaltigem Handeln bestens vereinen.

Im Interview erklärt er das beeindruckende System der Wickelrohrtechnik sowie seine persönlichen Erfahrungen.

Welche Aufgaben haben Sie bei der Geiger Kanaltechnik?
Hauptsächlich bin ich als Systembetreuer der SWP-Technik (Spirally-Wound-Pipe), also Wickelrohrtechnik, tätig. Im Team entwickeln wir den gesamten Ablauf für einen Auftrag. Von der Kalkulation über die erforderliche Technik, mögliche Sonderleistungen, die notwendigen Geräte bis hin zu den genauen Arbeitsabläufen.

Wie hat sich die Wickelrohr-Technik in den vergangenen 25 Jahren entwickelt?
Konsequent und stetig. Und zwar in allen vier Hauptbereichen Material, Maschinentechnik, Verdämmung und Einbautechnik. Zu Beginn waren die Entwicklungsfortschritte wie Quantensprünge, inzwischen sind wir vor allem maschinen- und materialtechnisch sehr weit und konnten Vieles standardisieren. Aber es gibt noch viel Potential, vor allem beim Einbauprozess und der Verdämmtechnik.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach das Wickelrohr besonders aus?
Die Einfachheit im Einbau und der geringe technische Aufwand bei der Anwendung. Aber wie fast überall liegt auch hier das Problem im Detail, weil keine Baustelle der anderen gleicht. Da müssen wir dann immer ganz individuell vorgehen, um gute Arbeit abzuliefern. Außerdem ist hervorzuheben, dass bei der Technik ein muffenloses neues Rohr entsteht, dass industriell gefertigt wird.

Haben Sie auch persönlich an Verbesserungen und Optimierungen der Technik mitgewirkt?
Ja. Optimierungen gab es im Laufe der Zeit sehr viele. Ganz wesentlich war die Modifizierung im Schlossbereich des Wickelprofils in Verbindung mit der Maschinentechnik. Während früher nur 70 bis 80 Meter gewickelt werden konnten, sind mittlerweile Haltungslängen von über 300 Meter möglich. Zudem habe ich 1994 die ersten teilbaren Wickelkörbe „gebastelt". Denn anfangs musste bei einer Sanierung größer als DN 600 der Schachtkonus entfernt werden. Heute können wir somit die komplette Wickelrohrtechnik bis DN 1800 durch eine normale Schachtöffnung einbauen.

Ein wichtiger Punkt war auch die Einbringung eines PVC-Klebers in das Profilschloss. Hierfür haben wir eine umdrehungsabhängige Zahnradpumpe in die Wickelmaschine integriert, die für eine gleichmäßige Einbringung sorgt.

Was begeistert Sie persönlich am Wickelrohrverfahren?
Die dauerhaften und qualitativ hochwertigen Sanierungsergebnisse, die bei der Sichtung der Videos der sanierten Kanäle zum Vorschein kommen. Und das gewaltige Potenzial, das noch in dieser Technik steckt.

Welchen Stellenwert hat die Wickelrohrtechnik innerhalb des Gesamtportfolios der Geiger Kanaltechnik?
Ich bin überzeugt, dass die Wickelrohrtechnik nicht nur innerhalb der Geiger Kanaltechnik ihre Akzeptanz gefunden hat. Schön ist vor allem, dass unser Wissen um das Wickelrohrverfahren international abgerufen wird. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Erfahrung unter anderem bei Projekten in Singapur, in Russland, Belgien, der Schweiz, in Polen, Luxemburg und Frankreich eingebracht. Und unsere Entwicklungs- und Forschungsarbeit wird ebenfalls aktiv von den betreffenden Mitarbeitern der Material- und Maschinenhersteller sowie von den Kollegen der zentralen Werkstatt der Kanaltechnik unterstützt, die Ideen sehr schnell umsetzen können.

Und wie sehen Sie die Zukunft für die Wickelrohrtechnik?
Außerordentlich gut. Aus meiner Sicht hat die Geiger Kanaltechnik im Vergleich zu Wettbewerbern einen enormen Technikvorsprung. Unser Profil-Schloss wird nicht (wie üblich) mit einer Dichtung geclipt, sondern kalt verschweißt. Das zeichnet uns aus. Darüber hinaus haben wir noch einige Innovationen „in der Schublade", die marktreif und teilweise für Geiger auch patentiert sind. Zudem haben wir einen guten personellen Bestand. Mittel- und langfristig gesehen würde ich mir wünschen, dass sich noch mehr junge Mitarbeiter/innen für dieses zukunftsweisende Verfahren und die Geiger Kanaltechnik allgemein begeistern würden.


Informationen zum Unternehmen:

Die Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der Geiger Unternehmensgruppe aus Oberstdorf im Allgäu. Die familiengeführte Unternehmensgruppe mit rund 1.800 Mitarbeitern und rund 50 Standorten in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Italien, Ungarn und Rumänien liefert, baut, saniert und entsorgt das Unternehmen für Kunden aus den Bereichen Infrastruktur, Immobilien und Umwelt.

Die Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG beschäftigt an neun Standorten in Deutschland und in der Schweiz insgesamt 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vielseitige Verfahrenstechniken inklusive innovativer Spezialtechniken rund um die Kanaltechnik und Kanalsanierung erlauben qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Problemlösungen, die in Deutschland, in den europäischen Nachbarländern und auch weltweit zum Einsatz kommen.

www.geigergruppe.de

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BILDMATERIAL mit freundlicher Genehmigung durch die Geiger Unternehmensgruppe:

Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG profitiert von 25 Jahren Wickelrohr-Erfahrung

Siegward Hacker