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Entsorgungsexperten aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zu Gast im Allgäu und in Oberschwaben

Delegation aus Oberbergischem Kreis besucht Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAK) und die Unternehmensgruppe Geiger im Allgäu sowie die Lämmle Recycling GmbH in Füramoos.

Abfall und seine Entsorgung sind bundesweit ein komplexes Thema. Geregelt wird europäisch über entsprechende Richtlinien. Die Bundesrepublik Deutschland setzt diese Vorschriften im Kreislaufwirtschaftsgesetz um und die Bundesländer ergänzen und konkretisieren nochmals durch eigene Abfallgesetze.

Über den Tellerrand bzw. über die Regelungen im eigenen Bundesland hinaus blickte eine Delegation aus dem Oberbergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen). Auf Einladung des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) und der Lämmle Recycling GmbH kamen der Landrat des Oberbergischen Kreises und Verbandsvorsteher des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes Jochen Hagt, Alt-Landrat Hagen Jobi sowie Geschäftsführer Hans-Jürgen Sprokamp und Andreas Möller des kommunalen Leverkusener Entsorgungsunternehmens Reloga GmbH & Co. KG ins Allgäu sowie nach Oberschwaben.

Zentrales Thema der Gespräche war die Frage, welche Erfahrungen die kommunalen Entsorgungsunternehmen in der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Unternehmen gemacht haben. Und natürlich, welche Vorteile sich aus solchen Kooperationen – für beide Seiten – ergeben können. Sowohl der Oberbergische Kreis als auch die Allgäuer Kollegen arbeiten seit vielen Jahren in verschiedenen Kooperationsmodellen mit privatwirtschaftlichen Firmen und Unternehmensgruppen mit kommunalem Hintergrund zusammen.

Karl-Heinz Lumer, Geschäftsführer der ZAK Holding GmbH und Alt-Landrat Gebhard Kaiser als Vorsitzender des Aufsichtsrates stellten ihre langjährige und erfolgreiche Kooperation mit der Geiger Unternehmensgruppe aus Oberstdorf vor. Als Entsorgungsfachbetrieb und Partner in den Bereichen Recycling und Entsorgung sind die Oberstdorfer ein wichtiges Glied im Abfall- und Entsorgungsprozess des ZAK.

Neben dem detaillierten Meinungsaustausch standen auch die Besichtigung des Müllheizkraftwerkes in Kempten-Ursulasried, der Vergärungsanlage in Kempten und der Bauschuttdeponie in Steinegaden (Westallgäu) auf der Agenda.

Der zweite Tag des Besuches stand im Zeichen eines süddeutschen Partners des Oberbergischen Kreises. Das Unternehmen Reloga aus Leverkusen erfüllt seit vielen Jahren Entsorgungsaufgaben für Dritte im Oberbergischen Kreis und ist seit Jahrzehnten beteiligter Partner der Firma Lämmle aus Eberhardzell-Füramoos im Landkreis Biberach. Bei der Besichtigung des Recyclingzentrums sowie des Betriebshofes in Füramoos hob Hans-Jürgen Sprokamp die Bedeutung der langjährigen Kooperation im kommunal-privatwirtschaftlichen Bereich mit der Firma Lämmle nochmals hervor. Auch Stefan Lämmle, Geschäftsführer der Lämmle Recycling GmbH bestätigt die sehr positive Entwicklung durch die Nutzung der enormen gemeinsamen Potenziale und Synergien. „Der sich eingestellte Erfolg gibt uns hier einfach recht.“ Inwieweit sich eine Zusammenarbeit oder zumindest ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen dem Kemptener Zweckverband und den Gästen aus dem Oberbergischen Kreis realisieren lässt, wollen die Fachleute in der nächsten Zeit ausführlich prüfen.

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