Zur Akkreditierung
Auftakt der 5. AMMERSEErenade beim Pfingstkonzert in Berlin
Staatskanzlei erwartet 200 Gäste zur Vorstellung des Befreiungskonzertes St. Ottilien – Musikzentrum Schondorf spielt Klavierkonzert

Schondorf/Berlin - St. Ottilien und die 5. Ausgabe des Klassikfestivals AMMERSEErenade stehen am Mittwoch (23. Mai) im Mittelpunkt des Pfingstkonzertes der Bayerischen Vertretung in Berlin. Rund 200 Gäste aus Bundesregierung, Bundesministerien, der Länder und einer Vielzahl gesellschaftlicher und kultureller Organisationen werden zum musikalischen Ausblick der AMMERSEErenade auf die Wiederaufführung des Liberation Concerts St. Ottilien von 1945 erwartet. Dr. Rolf-Dieter Jungk, Bevollmächtigter des Freistaates Bayern beim Bund, wird die Gäste gemeinsam mit dem Botschafter des Staates Israel, Jeremy Issacharoff, begrüßen.

Die historisch bedeutsame jüdische Nachkriegsgeschichte des Benediktinerklosters St. Ottilien und das sogenannte Befreiungskonzert 1945 werden Erzabt Wolfgang Öxler OSB und die Festivalinitiatoren Doris Pospischil und Hans-Joachim Scholz vorstellen. Den musikalischen Rahmen gestalteten das 1850 gegründete Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin, eine der renommiertesten Einrichtungen für musikalische Nachwuchsförderung unter der Leitung von Prof. Anita Rennert gemeinsam mit den Preisträgern des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert des Musikzentrums Schondorf am Ammersee, Levent Geiger (14) und Ilia Antoniadis (12), die mit einem vierhändigen Klavierprogramm von klassischer Musik bis zur Moderne in Berlin aufwarteten. Die Leitung hat Heike Weckend.

„Bei der AMMERSEErenade handelt es sich um eine großartige Initiative, die die Freude an der Musik, den kulturellen Austausch und eine würdige Form der Erinnerung in einzigartiger Weise miteinander verbindet“, würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus im Bundesinnenministerium, Dr. Felix Klein, die ehrenamtliche Arbeit des gemeinnützigen Vereins Kultur am Ammersee, Veranstalter der AMMERSEErenade.

Mehr als 70 Jahre ist es her, dass in der Erzabtei der Missionsbenediktiner St. Ottilien jüdische Musikerinnen und Musiker aus den umliegenden Konzentrationslagern, sogenannte Displaced Persons, das „Befreiungskonzert“ gespielt haben. An diesen historisch denkwürdigen Moment wird Geigensolistin Anne-Sophie-Mutter mit der Wiederholung eben jenes „Liberation Concert“ zum Abschluss der 5. AMMERSEErenade am 23. September in der Klosterkirche erinnern. Schirmherrin ist Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.


Ansprechpartnerin:

Stefanie Fuchs, FUCHS PR & CONSULTING

Tel. +49/ (0) 831 - 512 910 0

 

 

Pressemitteilung als PDF

Plakat_Berlin_2018_05_22_c_Demetrius_Antoniadis