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Geiger Unternehmensgruppe: Geiger Kanaltechnik saniert Brückenwellstahldurchlass im Wickelrohrverfahren

Mit der neuen XS-Maschine und dem SWP-Wickelrohr-Doppelprofil setzte die Geiger Kanaltechnik aus Regenstauf den Wellstahldurchlass des Starzenbaches bei Altötting instand. Nicht nur optisch lässt sich das Ergebnis der Sanierung mit dem PVC-Material sehen, auch statisch und fließtechnisch ist die Anlage nun wieder in gutem Zustand.

Jahrzehntelang wurden Brückendurchlässe im Maulprofil angelegt und mit Wellstahl ausgekleidet. Dass dieses Material, der Witterung und Umwelteinflüssen ausgesetzt, nicht für die Ewigkeit hält, ist einleuchtend. So auch am Bachdurchlass des Starzenbaches unter der Staatsstraße AÖ 3 südlich von Geratskirchen. Der Wellstahldurchlass wies bei der Untersuchung starke Korrosion im Bereich der Sohle und in den Verbindungsbereichen der einzelnen Rohrsegmente auf.

Um diese Schäden zu beseitigen schrieb das Landratsamt Altötting in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Behringer & Partner aus Mühldorf die Sanierung des Maulprofils im beschränkten Verfahren aus. Den Zuschlag erhielt die Geiger Kanaltechnik, Niederlassung Regenstauf.

Das Maulprofil des Wellstahldurchlasses war vor der Sanierung rund zwei Meter hoch und circa drei Meter breit. Dieses sollte mit dem SWP-Wickelrohr auf einer Länge von gut 25 Metern neu ausgekleidet und der Ringraum verfüllt werden. Aus Sicht des Auftraggebers hatte sich das SWP-Verfahren bereits bei anderen Projekten vor Ort bewährt, weswegen es hier erneut zum Einsatz kam. Auch in größeren Durchmessern ist das PVC-Material durch die Wickelung im Doppelprofil statisch selbstragend und dadurch extrem belastbar.

Vom Bachbett aus begann der Einbau. Bei dieser Sanierungsmaßnahme kam erstmals die XS-Wickelmaschine der Geiger Kanaltechnik für Durchmesser von DN 800 bis DN 2000 zum Einsatz. Die beiden Profilbänder wurden über den Wickelkorb zu einem Rohr mit DN 1740 verbunden. Im Detail bedeutet das, dass die PVC-Profile so eingefädelt werden, dass der Nut-und-Feder-Verschluss einrastet. Aufgrund der Kaltver­schweißung wird die Verbindung final verfestigt und dadurch dauerhaft dicht. Das so entstandene statisch selbsttragende Rohr schraubte sich gleichmäßig und kreisrund Meter für Meter ins Altrohr. Eine Wasserhaltung ist bei diesem Verfahren nicht nötig.

Sobald das Wickelrohr fertiggestellt und im Altrohr fixiert war, konnte mit dem Verfüllen des Ringraums begonnen werden. Der Raum zwischen Wellstahl und Wickelrohr am Ablauf des Maulprofiles wurde durch eine Abmauerung mit Leichtbausteinen gefüllt. Im Inneren wurde das Wickelrohr währenddessen zur Auftriebssicherung mit Wasser beschwert. Anschließend wurde der Ringraum lagenweise von unten nach oben verdämmt. Die finalen Arbeiten bestanden daraus, den Zu- und Ablauf abzumauern und mit Wasserbausteinen zu sichern.

Die Maßnahme am Durchlass des Starzenbaches konnte in knapp drei Wochen abgeschlossen werden. Da die Hersteller der Materialien eine Nutzungsdauer von 80 Jahren angeben und alles fachgerecht verbaut wurde, wird das Bauwerk in den kommenden Jahrzehnten keinen Sanierungsbedarf mehr aufwerfen.

BU: Verdämmung des Ringraums zwischen Altrohr und SWP-Wickelrohr

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