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Geiger Kanaltechnik nimmt neues Sanierungsfahrzeug in Betrieb

Geiger Kanaltechnik erweitert ihre Kapazitäten und investiert in ein neues Fahrzeug mit UV-Aushärte-Anlage zur geschlossenen Kanalsanierung. Auf den ersten Baustellen konnte die Technik bereits zeigen, wie leistungsfähig sie ist.

Das etablierte Verfahren des UV-aushärtenden GFK-Schlauchlinings gilt als Stern am Kanalsanierungshimmel. Die wirtschaftlichen und logistischen Vorteile rechtfertigen den breiten Einsatz dieser Technik. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage investierte die Geiger Kanaltechnik in eine neue UV-Anlage.

Basis der neuen Gerätschaft ist ein LKW mit Kofferaufbau für den mobilen Einsatz. Der Innenausbau wurde von den erfahrenen Fachleuten der Relineeurope AG geplant und umgesetzt. Sie bestimmten die Anordnung der Anlageelemente, wie Aggregat, Trommel, Bedienpult sowie die Kofferboxen mit Ausrüstung und Werkzeugen. Mit Hilfe der Anordnung kann in der Praxis auf den Baustellen möglichst effizient gearbeitet werden. Nennweiten von DN 150 bis DN 1300 sind nun auf neuestem Stand der Technik sanierbar.

Herzstück des Fahrzeugs ist die UV-Aushärteanlage REE2000 Professional. Diese kommt vor allem im großen Durchmesserbereich zum Einsatz. Um die UV-lichthärtenden Liner wirtschaftlich einzubauen, wird eine sehr hohe Gesamtlichtleistung der verschiedenen Lichtquellen benötigt. Die 40 KVA liefert hierfür die Technik im Inneren der Anlage. Daraus werden die beiden mitgelieferten Lichterketten gespeist. Diese arbeiten mit 9 mal 400-600 Watt und mit 6 mal 1000-2000 Watt, um die benötigte Aushärtegeschwindigkeit zu erreichen und den Aushärtevorgang zügig und effizient zu vollziehen. Für den Transport der Energie zur Lichterkette wird ein leistungsfähiges Kabel benötigt. Die fest installierte Trommel mit 300 Metern Kabel ermöglicht, dass sehr lange Kanalabschnitte in nur einem Zug eingebaut und ausgehärtet werden können.

Fest installiert im LKW ist auch der Arbeitsplatz des Operateurs mit großem Bedienpult. Der Touch-Screen-Monitor ist einfach im Handling und bildet sämtliche Aushärteinformationen und Kamerasichten ab. Eine Software unterstützt den ersten Mann, indem sie die Aushärtung weitgehend automatisch steuert. Zusätzlich bietet die Visualisierung aller Prozesse, die im Kanal passieren, dem Operateur größere Sicherheit bei der Ausführung der Aushärtung. Die Protokollierung der Aushärtedaten erfolgt per USB-Stick oder digitale Übertragung per Mail. Außerdem ist ein Drucker für Prints installiert, falls die digitale Darstellung einmal nicht ausreichen sollte. Ein weiteres Bedienpult mit Touch-Screen an der Kabeltrommel ermöglicht Doppelbedienungen und dadurch große Flexibilität auf der Baustelle. Für den Komfort der Mitarbeiter sorgt die abgeschlossene Kabine als Aufenthaltsraum, die mit einer Klimaanlage ausgestattet ist.

Die erste Baustelle in Burgbernheim bei Rothenburg ob der Tauber hat die neue Anlage gut bewältigen können. Es wurden zum Teil drei UV-Liner am Tag eingebaut. Wenn die Haltungen nicht zu weit auseinanderliegen und die äußeren Umstände wie Witterung und Baustellenvorbereitung es zulassen, ist das durchaus Standard. So schafft es die Geiger Kanaltechnik pro Tag rund 150 Meter Schlauchliner unter die Erde zu bringen und Baumaßnahmen schnell und wirtschaftlich abzuschließen.

Bildunterschrift_104540: Herzstück ist das fest verbaute UV-Modul

Bildunterschrift_104639: Detaillierter geplanter und effizienter Innenausbau

Bildunterschrift_01675: Das neue Sanierungsfahrzeug der Geiger Kanaltechnik von außen

 

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Herzstück ist das fest verbaute UV-Modul (c) Geiger Unternehmensgruppe

 

Detaillierter geplanter und effizienter Innenausbau (c) Geiger Unternehmensgruppe

 

Das neue Sanierungsfahrzeug der Geiger Kanaltechnik von außen (c) Geiger Unternehmensgruppe