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WESTALLGÄU: Zarte Schönheiten mit starker Wirkung – Glück am Wegesrand

Westallgäu, 16. März 2020 Die Welt der heimischen Kräuter kennenlernen, verarbeiten und genießen und damit ein Stück Glück am Wegensrand einfach nur entdecken und sammeln, dafür steht das Westallgäu mit seiner „Kraftquelle Allgäu“ und dem Kräuterprogramm 2020. Pünktlich zum Frühlingsbeginn startet das Angebot: Geführte Kräuterwanderungen in unterschiedlichsten Höhenlagen, Kräutergärten - auf Wunsch auch mit geführten Touren, zahlreiche Veranstaltungen mit Workshops, Seminaren und Kochkursen rund um das Thema Wildkräuter, abgerundet mit einem Pilz-Intensiv-Kurs sowie mehrtägigen Kräuterpauschalen stehen bis Mitte November auf dem Programm. Ein bärenstarkes, prominentes Frühjahrskraut hat mit dem Bärlauch die Kräutersaison im Allgäu bereits eingeläutet. „Das erste Frühlingsgrün nach langen Wintermonaten ist kraftvoll, vitaminreich und mineralstoffreich“, weiß Kräuterfrau Giera an dieser Stelle zu berichten.

Seit Jahrhunderten vertrauen die Menschen auf die großartigen Kräfte der Pflanzen. Kräuter, insbesondere Wildkräuter, bringen den Körper in Schwung, machen und halten ihn gesund, regen den Geist an und tragen zu einem inneren Gleichgewicht, ja sogar zu spürbarer und sichtbarer Lebensfreude bei. Mit dem Frühjahr, dem Einzug der hellen Jahreszeit, erwacht die Natur aufs Neue und die Menschen werden wieder aktiver und machen sich in jeder Hinsicht auf den Weg. Von Mitte März bis Ende November wird im Rahmen der „Kraftquelle Allgäu“ auf den Pfaden des wilden Krauts quer durch das Westallgäu gewandert. Kräuter werden gesammelt, gekocht und geräuchert nach dem Motto: „Wildkräuter-Küchenrendezvous“ trifft auf „Kräutermanufaktur“. Die Allgäuer Wildkräuterfrauen und weitere Kräuterexperten laden auf geheimnisvolle Entdeckungstouren ein, bei denen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der orangefarbenen Ringelblume, der pfeffrigen Scharfgarbe, des minzigen Gundermanns oder auch der Trendkräutern Bärlauch und Brennessel zum „Nachmachen“ aufgezeigt werden. „In den Höhenlagen des Westallgäus sind die Kräuter besonders kraftvoll, da sich in der kurzen Vegetationszeit mit viel Sonne die ganze Kraft potenziert“, sagt Christine Giera, Wildkräuterexpertin im Allgäu.

Im Westallgäu und im Württembergischen Allgäu wird verstärkt nach dem Kreislauf des Jahres gelebt, in dem sich uraltes Wissen und ein tiefer Glaube widerspiegeln. Diese wunderbare und sanfte Ferienregion mit permanentem Blick auf die grandiose Bergkulisse des Alpenvorlandes, der Nagelfluhkette und den Bodensee möchte Gäste sowie Einheimische mit ihrem Programm „Kraftquelle Allgäu“ Anreize geben, wieder verstärkt im Einklang mit der Schöpfung und deren Ursprung nach der Philosophie „Das Jahresrad – Spirituelles Allgäu im Jahreskreis“ zu leben. Die „Kraftquelle Allgäu“ beinhaltet die Angebote rund um das Thema Kräuter sowie Samstagspilgern und Pilgern auf dem Jakobusweg. Viele Wege der Wallfahrer wie beispielweise der Jakobus- und Martinuspilgerweg führen durch das Westallgäu. Pilgern ist eine uralte und heute wieder sehr populäre Form der Spiritualität und Achtsamkeit.

 

Weitere Informationen unter:

www.westallgaeu.de

www.kraftquelleallgaeu.de


"Pressemitteilung als PDF"


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wilde kost am offenen feuer 18(15)_©LRA Lindau_Frederik.Sams


wilde kost am offenen feuer 18(25)_©LRA Lindau_Frederik.Sams