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RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL: Richard-Strauss-Festival 2013 erzielt Auslastungssteigerung von rund 8,5 Prozent- Gemeinde Garmisch-Partenkirchen erhöht Budget anlässlich des 150. Geburtstags von Richard Strauss im nächsten Jahr um 50.000 Euro
Richard-Strauss-Festival 2013 erzielt Auslastungssteigerung von rund 8,5 Prozent- Gemeinde Garmisch-Partenkirchen erhöht Budget anlässlich des 150. Geburtstags von Richard Strauss im nächsten Jahr um 50.000 Euro

Rund 5.800 Besucher bei siebzehn Konzerten.

Garmisch-Partenkirchen, 31. Juli 2013 - Mit dem konzertanten Opernabend der Wiener Staatsoper verabschiedete sich das diesjährige Richard-Strauss-Festival (8. bis 14. Juni 2013) vor einem ausverkauften Festsaal Werdenfels im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen aus der Festivalsaison 2013. Rund 5.800 Besucher sowie an die 250 Künstler kamen in die Alpenmetropole und zeigten sich gleichermaßen begeistert von der Atmosphäre des Richard-Strauss-Festivals und von Garmisch-Partenkirchen, dem Ort, der Richard-Strauss zu vielen seiner Werke inspirierte. Schon das Eröffnungskonzert mit der Camerata Salzburg honorierten die Zuhörer mit stehenden Ovationen – nicht zuletzt dank eines fulminanten Auftritts des Pianisten Herbert Schuch mit der „Burleske“ – ein Werk, das gleich zu Beginn ganz im Sinne des Festival-Mottos den „komischen Vogel“ Richard Strauss durchblicken ließ. Diesen Faden griffen auch Daniel Behle und Oliver Schnyder in ihrem Liederabend auf, bei dem sie den „Krämerspiegel“, Strauss’ ironische Abrechnung mit den Musikverlegern, in den Mittelpunkt stellten. Mit „Don Quixote“ und „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ präsentierten Stefan Soltesz und die Essener Philharmoniker gleich zwei symphonische Klassiker des humorvollen Strauss, und mit der Oper „Ariadne auf Naxos“ fand das Festival einen glanzvollen Abschluss: Die Wiener Staatsoper überzeugte mit einer geschlossenen Ensembleleistung, bei der die spielfreudige Íríde Martinez als Zerbinetta und eine überragende Ricarda Merbeth in der Titelrolle besonders begeisterten. Für die Vielfalt des Programms sorgten ein weiterer Liederabend mit Michael Volle, das Klavierduo Tal & Groethuysen, das Gililov Quartett Berlin, ein Kinderkonzert, zwei Meisterkurse und vieles mehr.
Der Erfolg für die Vorbereitung und Durchführung des Festivals gab den Organisatoren im Richard-Strauss-Institut gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Ks. Brigitte Fassbaender in diesem Jahr mehr als recht: Die Auslastung der Veranstaltungen stieg gegenüber den Zahlen des Vorjahres um rund 8,5%.
Auf eine weitere Steigerung des Interesses setzen die Verantwortlichen im kommenden Jahr – bereits jetzt werden Kartenkontingente für das Festival 2014 angefragt. Denn schließlich ist das Jahr 2014 für die Musikwelt ein besonderes Datum: Es steht im Zeichen des 150. Geburtstages von Richard Strauss, der am 11. Juni 1864 in München zur Welt kam und am 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen starb, in seiner Wahlheimat, in der er den größten Teil seines Lebens verbrachte. Komponist und Dirigent, Operndirektor und Vorkämpfer für das Urheberrecht, zu Lebzeiten ebenso gefeiert wie umstritten – und bis heute aus den Opernhäusern und Konzertsälen der Welt nicht wegzudenken: Es gibt Gründe genug, die große Künstlerpersönlichkeit Richard Strauss zu feiern – an seinen Wirkungsstätten auf der ganzen Welt, ganz besonders aber in Bayern, wo Strauss zu Hause war. Hier wird mit Veranstaltungen wie Opernaufführungen, Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und vielem mehr das Jubiläum begangen.
Das lässt sich auch die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen etwas kosten, sie erhöht das Budget für ihr Richard-Strauss-Festival um 50.000 Euro. Das wird, dem Anlass gemäß, zwei Tage länger dauern als üblich (11. bis 19. Juni). Höhepunkte der neuntägigen Geburtstagsfeier sind u.a. die selten gespielte Oper „Die Liebe der Danae“ in einer Produktion der Oper Frankfurt und „Eine Alpensinfonie“ mit dem Prager Rundfunk-Symphonieorchester. Viele weitere Gratulanten haben sich außerdem angekündigt: das Leipziger Streichquartett, Wolfram Rieger, das Brussels Philharmonic mit seinem Chefdirigenten Michel Tabachnik und der Pianistin Lilya Zilberstein, die Bamberger Symphoniker, der Chor des Bayerischen Rundfunks, der Organist Michael Schönheit – und mit Anja-Nina Bahrmann, Juliane Banse, Ian Bostridge, Michelle Breedt, Brenden Gunnell, Franz Hawlata Christiane Libor, Christa Ludwig, Marlis Petersen und Michaela Schuster gleich eine ganze Reihe hochkarätiger Sängerinnen und Sänger. Und natürlich gibt es – dem Anlass entsprechend – eine Menge Überraschungen …
Schon jetzt darf man sich also auf das Richard-Strauss-Festival 2014 freuen, wenn es heißt: Happy Birthday, Mr. Strauss!


Weitere Informationen in unter
www.richard-strauss-festival.de

PRESSEMITTEILUNG ALS PDF

PROGRAMMÜBERSICHT 2014 ALS PDF

BILDMATERIAL mit freundlicher Genehmigung des Richard-Strauss-Festivals:
Schon jetzt darf man sich also auf das Richard-Strauss-Festival 2014 freuen, wenn es heißt: Happy Birthday, Mr. Strauss!